Unsere Geschichte | Historisches Urlaubsfeeling im Hotel Spanglwirt

Die Spangla Chroniken

Zu Beginn der Neuzeit beginnt auch die Geschichte des Wirtshaus Spangla. Schon damals ist das Gasthaus zentraler Ort der Begegnung, der von Bauern, Handwerkern und Dienstboten ebenso geschätzt und frequentiert wird, wie von Beamten und Kaufleuten. Die Wurzeln reichen jedoch viel tiefer und führen zurück bis ins 14. Jahrhundert, als sich das Ahrntal mit den Bergwerken Taufers und Prettau ganz dem Kupferabbau widmete.

Gastgeber Albert erzählt …

Wir haben dieses historische Gebäude vor dem Verfall und vor dem Abriss durch Spekulanten gerettet.
Wir möchten das Haus der nächsten Generation so weitergeben und hoffen, dass es so möglichst noch weiterhin 1000 Jahre Bestand hat.

Bergwerk

Eine Zeitreise

Neue Berufszweige finden ihren Weg in die Welt, darunter auch die der „Spengler“*, der Namensgeber der Familienlinie „Spangler“ und des „Spanglwirts“. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts nimmt die Auftragslage der Kupferschmiede jedoch rapide ab – eine neue Erwerbstätigkeit muss her. Die Familie Spängler findet diese im alpinene Saumhandel.
* Handwerksberuf, Bearbeitung oder Herstellung vone Metallgegenständen

Über die Pässe der Alpen

Auf Saumpfaden über die Pässe der Alpen

Der Job des Säumers ist kein Zuckerschlecken, denn die Saumtransporte über den Alpenübergang der Birnlücke und den Krimmler Tauern (2.634 m) sind mühevoll und zu jener Zeit nur mit Pferd, Maulesel oder Ochsen machbar. Auf diesem Weg konnte man hohe Zölle und Abgaben vermeiden und den Austausch von Salzburger Salz, Südtiroler Weinen aber auch Luxusgütern wie Seide und Gewürzen organisieren und eine Verbindung zwischen Nord und Süd schaffen.

Erste Schritte in der Welt des Gastgewerbes

Es ergibt sich, dass Familienmitglieder ins Gastgewerbe einsteigen und um 1600 eine Gaststätte entsteht, die den Grundstein für die Zukunft legt. Nicht nur zur Stärkung und zum geselligen Beisammensein kehrt man hier ein, sondern auch um das ein oder andere Geschäft zu machen. Schließlich sind die Gastleute für ihre rege Handelstätigkeit und ihren guten Riecher weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ab der Neuzeit macht sich das Gasthaus so einen Namen im lukrativem Weinhandel. Ein Verdienst, der im Wappenbild mit der Weintraube berücksichtigt wird. Zusammen mit den zwei aufrecht stehenden Löwen bildet es das Firmenzeichen der Spängler Bank, aber auch jenes des Spanglwirts in Sand in Taufers.

Kluge Entscheidungen haben die Spänglerfamilie weit gebracht. Und der Spangla? Der zählt heute zu den ältesten Wirtshäusern im Ahrntal und ist noch immer beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Gastgeber Albert erzählt …

Ich habe mit den Kindern Verena und Georg das dem Abriss nahestehende Hotel übernommen und über die vergangenen Jahre mit viel Herzblut aufwändig restauriert. Nur lokales Naturmaterial wurde verwendet und hochwertig verarbeitet

Historisches Hotel

Fassade mit Charakter

Nostalgie liegt spürbar in der Luft, wenn man das Haus betritt. Schlagartig fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit, als noch Kurgäste mit der Eisenbahn nach Sand in Taufers fuhren, um in den Heilquellen von Bad Winkel zu baden. Vieles hat sich im Laufe der Zeit verändert und aus dem einstigen Spanglwirt ist nach der liebevollen Restaurierung ein unverwechselbares Hotel geworden, im Außen wie auch im Inneren. Die Seele und das historische Flair wohnen dem Haus noch immer inne – in den Steinmauern mit den urigen Gewölben, im geselligen Weinkeller, im gemütlichen Eingangsbereich und in der Bürgerstube.

Gemacht aus allem, was der Berg freigibt

Albert ist mit Leib und Seele Handwerker. Einen Beruf, den er mit echter Freude und Wertschätzung ausübt. Kein Wunder, dass der Gastgeber selbst Hand angelegt hat: Türen, Täfelungen und Einrichtungselemente stammen aus der Ideenschmiede von Albert, ebenso die Restaurierung der bestehenden historischen Möbel. Den Rest hat man in Zusammenarbeit mit Handwerkern aus der Region gebaut.

Handwerk

Alles fließt.
Alles geht in das andere über. Bodenständig, fest verwurzelt
und dennoch frei –
wie die umliegenden Bergmassive.

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